Nur as Märli (?)

As dröhnt dur d`Nacht, d`Macht löst sich uf
Dia Grossa hen z`zittra, Kinder schtön uf
Miliona Kid`s kämpfen geg a Syschtem
Wo Macht propagiart, kalt, unschiniart
Mit Blick graadus, weder links no rechts
A läbigi Wand, schtoht do Hand in Hand
Und luaget in d`Läuf, wo Vater und Sohn
Uf sich grichtet hen, wo töta wenn
A Wand voll Toleranz und Achtig schtaut dr Hass
Macht reina Tisch, zeigt dass, was us Liabi zügt, unbesiegbar isch
Verwirrti Blick, frogendi Händ
Im verlorena Land, us bluatigem Sand
Hassendi Gsichter senken sich voller Scham
Vor iarem Fleich und Bluat, vor wahrem Muat
Sìsch nur a Gschicht vo junga Lüt, leider nid wohr, zumindescht hüt
Viellicht amol, wemmer sowit sin, wird us dära Fabla a wohra Grimm
As Märli, jo, doch so chönnt`s cho, wenn irgendwenn d`Kinder gnuag hen
A Traum viellicht,a neui Gschicht, vomma Land in Kinderhand
In ferner Zuakunft, iar werden`s gseh
Wird d`Macht neu verteilt, Jugend dia heilt
So schlüss i z`Buach, wo no nid gschrieba isch
Und mach`s wia alli Lüt, heb d`Füass uf da Tisch
A Wand voll Toleranz und Achtig schtaut dr Hass, du würsches gseh
I weiss genau, irgend wenn isch das kei Märli meh

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